Mit dem Leser flaniert die Autorin durch die Weltstadt
Paris und öffnet Türen, hinter die nur die
Wenigsten schauen. Wo hat sich der Dichterfürst
François Villon herumgetrieben und wo war das
Bordell, in dem er mit der dicken Margot gewohnt
und sie geliebt hat.
Gibt es auf dem Montmartre noch Zeugnisse des
berühmten Chat Noir.
Die Lebensstationen von Yvette Guilbert, Mistinguett,
aber auch Edith Piaf und Juliette Gréco werden
lebendig geschildert.
Doch was wäre Paris ohne Simone de Beauvoir
und Jean-Paul Sartre, ohne Gertrude Stein und
ihre geliebte Alice B.Toklas? Wir schlendern mit
ihnen durch die Jahre und durch ihr Leben. Und so
verlieren wir die Scheu vor ihren Werken und
werden neugierig, auch auf den Kellerfürsten vom
Saint-Germain-des-Prés, Boris Vian.
Überhaupt ist es die Neugier, die uns herumtreibt
in einer Stadt, in der Menschen aus aller Welt zu
Hause sind. Nach dieser Stadt muss man einfach
süchtig sein!