Er war die Stimme der Überlebenden im Land der Täter: Vor einhundert Jahren, am 28. November 1912, wurde Heinz Galinski geboren. Nachdem er Auschwitz und Bergen-Belsen überstanden hatte, baute er nach dem Krieg die Jüdische Gemeinde Berlins wieder auf, deren Vorsitzender er 43 Jahre lang war. Meinungsstark bezog er Stellung zur Tagespolitik und setzte sich dafür ein, dass das Unrecht, das den Juden unter der NS-Herrschaft geschehen war, nicht in Vergessenheit geriet.