In feinen Textgeweben erzählt die Autorin aus verschiedenen Perspektiven von den Zwischenräumen bikultureller Erfahrung, Begegnung, Vielfalt. Die Geschichten vibrieren vor Sinnlichkeit.
Ein Mädchen macht in der Männerwelt der Väter und Onkel ihre ersten Erfahrungen mit Lust und Scham. Als sie schon lange in Deutschland lebt, versucht sie die Frage nach der Sünde Haram - auszuloten.
Johanna merkt zu spät, dass Rachid andere Beziehungserwartungen hat als sie.
Abdullah muss leicht bekleidete deutsche Touristinnen durch wadi ramm führen, was er hasst. Niemand soll merken, dass das Mädchen Hanan ihre Freundin Ümran heiß geliebt hat. Aus der Perspektive der Mutter und in Briefen wird die Geschichte von Amirah erzählt, ein wildes Mädchen, das immer wieder einmal verschwindet und die sich nach ihrem Vater sehnt, der ins Heimatland zurückgekehrt ist.
Als Leila, die in Deutschland aufwächst, ihren Vater in der Heimat besucht, glaubt er, dass sie die Sprache nicht versteht, während der geliebte Onkel, Schuhputzer Ibrahim, eine Geschichte erzählt, die nicht für Mädchenohren bestimmt ist...
Hassan zerbricht fast an Heimweh im kühlen Deutschland und die geheimnisvolle Tante Alia schärft ihrer in Deutschland aufgewachsenen Nichte ein, bloß nicht zu heiraten!