Sich zur führenden Weltmacht zu entwickeln, heißt für China nicht, mit altehrwürdigen Traditionen zu brechen - und das Bekenntnis zum Christentum ist nicht gleichbedeutend mit der Absage an all das, was der
chinesische Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus zum Menschsein beizutragen haben. // Luis Gutheinz führt im vorliegenden Band in den kulturell und religiös reichen chinesischen Kontext ein, in dem sich aktuell
trotz restriktiver Religionspolitik ein lebendiges Christentum herausbildet. Als Brückenbauer zwischen chinesischer und westlicher Welt gewährt er Einblick in die Werkstatt einer chinesischen Theologie, die notwendig ökumenisch, interkulturell und interreligiös ausgerichtet ist - und die einen wichtigen Beitrag zu Theologie und Weltkirche zu leisten hat.