Dostojewskis "Aufzeichnungen aus einem Totenhaus", in der Mitte des 19. Jahrhunderts verfaßt, eröffnen ein weites Feld rechts- und literaturwissenschaftlicher, geschichtlicher und gesellschaftlicher Perspektiven. Allein der strafrechtshistorische Zugang zu den "Aufzeichnungen" verweist auf eine Fülle von Fragestellungen. Nicht minder umfassend und vielgestaltig erscheinen die literaturgeschichtlichen Aspekte, die sich mit der Analyse jenes Werkes verbinden. Beide Aspekte werden von Heinz Müller-Dietz und Dunja Brötz als ausgewiesenen Fachleuten der Strafrechtswissenschaft und der slawistischen Literaturwissenschaft in ihren Kommentaren angesprochen.